Das gesammelte und aufbereitete Wissen wird in der Organisation multipliziert.
Wissensaustausch führt zur Sicherung / Teilung von (Lern-) Erfahrungen und damit zur (Weiter-)Entwicklung von (neuem) Wissen.
Durch die laufende Verteilung leistungsrelevanten Wissens kommt es zu einer Risikominimierung in der Organisation.
Was ist zu tun?
Was ist zu beachten?
Übertragung des aufbereiteten Wissens auf die identifizierten WissensempfängerInnen.
Entwicklung eines klaren Bildes darüber, welche Personen zukünftig welches Wissen besitzen müssen.
Sicherstellung der laufenden Verteilung und (Weiter) Entwicklung von (neuem) Wissen.
Methodische Zugänge
Um Wissen zu übertragen, zu verteilen und zu erweitern bieten sich unterschiedliche methodische Zugänge wie bspw. Wiki, DMS-Systeme oder Meetings an.
Es sollten insbesondere folgende Fragen bearbeitet werden:
Welche Organisationskultur und organisationale Rahmenbedingungen braucht es für die erfolgreiche Verteilung von Wissen?
Welchen Anreiz haben WissensträgerInnen und
-empfängerInnen zur Verteilung und Weiterentwicklung von Wissen?
Wie viel Kommunikation ist für die Verteilung und Erweiterung von Wissen wichtig / notwendig?
Welcher Kommunikations- und Informationsaustauschrahmen bzw. welche Methode eignet sich am besten für die laufende Verteilung von Wissen?
WissensträgerIn
Übertragung des als leistungsrelevant identifizierten und aufbereiteten Wissens im Dialog von dem / der WissensträgerIn auf den / die WissensempfängerIn.
Institutionalisierte Teambesprechungen wie auch ressortspezifische oder -übergreifende Expert*innennetzwerke können eine effiziente Plattform zur Wissensverteilung sein (Fachvorträge von Expert*innen, Präsentation aktueller Projekte etc.).
Wichtig ist hierbei, dass von den einzelnen Personen nicht zu viel Zeit in die Vor- oder Nachbereitung investiert werden muss. Dies kann die Bereitschaft zum Wissensaustausch blockieren.
Zeitrahmen
Hier ist kein klarer zeitlicher Rahmen vorzugeben, da der Prozess zirkulär verläuft.
Wissen ist nichts Materielles, sondern ein Produkt des Denkens, Handelns und Lernens von Personen sowie die Kommunikation zwischen Personen. Es bezeichnet die Gesamtheit der individuellen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten, die Personen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Um den unterschiedlichen Arten von Wissen gerecht zu werden, unterscheidet man grundsätzlich zwischen implizitem und explizitem Wissen (Probst, et al., 2006).
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