Das bewahrte Wissen wird auch nach Personaländerung innerhalb der Organisation genutzt.
Das Wissen wird von den WissensempfängerInnen produktiv angewendet.
In einigen Fällen kommt es (z. B. durch eine abteilungs- oder ressortübergreifende Zusammenarbeit) zur Effizienzsteigerung in der Organisation.
Transfer des Wissens in das tägliche Handeln sowie in das Treffen von Entscheidungen.
Was ist zu tun?
Was ist zu beachten?
Um die geeigneten Tools und Methoden zur Wissensnutzung auszuwählen, kann sowohl auf IT-Tools als auch auf Methoden dialogischen Charakters zurückgegriffen werden. Die geeignete Methodenwahl ist insbesondere durch die Anforderung, Wissen für konkrete Abfragen zugänglich zu machen, bestimmt. Dabei können folgende Leitfragen hilfreich sein:
Welche Tools / Methoden unterstützen eine nutzungsgerechte Aufbereitung von Wissen?
Welche Tools / Methoden werden von den MitarbeiterInnen als nützlich eingeschätzt und entsprechend angewendet?
Welche Tools / Methoden unterstützen die Umsetzung von Wissen in Handlungen und Entscheidungen?
Methodische Zugänge
Ermöglichung der Wissensnutzung durch den Einsatz von IT-Tools: Zum Beispiel durch die Nutzung von im ELAK, im Intranet oder im Internet dokumentiertem Wissen.
Nutzung von Wissen im Rahmen von dialogischen Formaten: Zum Beispiel durch die abteilungs- und ressortübergreifende Bildung von Projekt- oder Arbeitsgruppen.
Führungskraft
Stellt den Zugriff auf Tools / Methoden sicher, die die Wissensnutzung ermöglichen.
Prüft, ob sich die zur Verfügung stehenden Tools / Methoden dazu eignen, Wissen in Handlungen umzusetzen.
WissensträgerIn
Greift aktiv auf vorhandenes Wissen zu und nutzt dazu eine ideale Methodenkombination.
Setzt Wissen in tatsächliches Handeln bzw. das Treffen von Entscheidungen um.
Zeitrahmen
Die Nutzung von vorhandenem Wissen über den Zugriff auf zur Verfügung stehende Tools / Methoden ist Element des täglichen Arbeitens.
Wissen ist nichts Materielles, sondern ein Produkt des Denkens, Handelns und Lernens von Personen sowie die Kommunikation zwischen Personen. Es bezeichnet die Gesamtheit der individuellen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten, die Personen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Um den unterschiedlichen Arten von Wissen gerecht zu werden, unterscheidet man grundsätzlich zwischen implizitem und explizitem Wissen (Probst, et al., 2006).
ELAK ELAK steht für »elektronischer Akt« und stellt das webbasierte Aktenmanagementsystem der österreichischen öffentlichen Verwaltung dar. Durch den Bundes-ELAK wurden die herkömmlichen Papierakten, vor dem Hintergrund der E-Government-Strategie der Republik Österreich, abgelöst. Die elektronische Aktenführung vereinigt die wichtigsten Funktionalitäten eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) mit Aspekten des Prozessmanagements.
Intranet Intranet bezeichnet im Gegensatz zum Internet ein nicht öffentlich zugängliches Computernetzwerk. Intranets werden in Unternehmen vor allem zur Unterstützung unternehmensinterner Prozesse eingesetzt, sodass im Rahmen des Wissensmanagements, dem Intranet vor allem die Bedeutung zukommt, vorhandenes Wissen systematisiert nutzbar zu machen.
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